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Mikroklee als Ersatz für Rasenflächen

Mikroklee statt Rasen – eine nachhaltige Alternative für Ihren Garten

 

Immer mehr Gartenbesitzer beschäftigen sich mit der Frage, ob es eine pflegeleichtere und umweltfreundlichere Alternative zum klassischen Rasen gibt. Eine interessante Lösung ist Mikroklee. Diese spezielle Form des Weißklees bildet dichte, grüne Flächen und benötigt deutlich weniger Pflege als ein herkömmlicher Rasen.

 

Gerade in Zeiten trockener Sommer und steigender Wasserpreise gewinnt Mikroklee als Rasenalternative im Garten zunehmend an Bedeutung. Doch eignet sich Mikroklee wirklich für jede Fläche? Im Folgenden erfahren Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile sowie praktische Hinweise zur Anlage und Pflege.

 

Was ist Mikroklee?

Mikroklee ist eine kleinblättrige Züchtung des Weißklees (Trifolium repens). Im Gegensatz zu herkömmlichem Klee bleibt er sehr niedrig, wächst dicht und fügt sich optisch relativ ruhig in die Fläche ein.

Die Pflanzen erreichen in der Regel eine Höhe von etwa 5 bis 15 cm und bilden eine geschlossene, saftig grüne Fläche. Mikroklee kann sowohl als reine Fläche als auch in Mischung mit Rasengräsern verwendet werden.

 

Vorteile von Mikroklee als Rasenersatz

Ein großer Vorteil von Mikroklee ist sein niedriger Wasserbedarf. Während Rasenflächen in heißen Sommern oft regelmäßig bewässert werden müssen, bleibt Mikroklee häufig länger vital und grün.

Gerade in trockenen Regionen oder bei größeren Gartenflächen kann dies den Wasserverbrauch deutlich reduzieren.

 

Weniger Pflegeaufwand

Mikroklee wächst langsamer als klassischer Rasen. Dadurch muss er deutlich seltener gemäht werden. Gleichzeitig unterdrückt die dichte Wuchsform viele Wildkräuter.

Für Gartenbesitzer bedeutet das weniger Zeitaufwand für die Pflege der Fläche.

Robust auf schwierigen Böden

Ein weiterer Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit. Mikroklee wächst auch auf nährstoffärmeren Böden, auf denen Rasen häufig Schwierigkeiten hat. Durch seine dichte Struktur bildet er einen stabilen Bodendecker.

 

Bienenfreundliche Gartenfläche

Im Gegensatz zu herkömmlichem Rasen bildet Mikroklee kleine weiße oder rosa Blüten, die eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten darstellen.

Damit kann eine Mikrokleefläche einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt im Garten leisten.

Verbesserung der Bodenqualität

Klee gehört zu den Leguminosen und besitzt die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden. Dieser Stickstoff wird im Boden verfügbar und kann langfristig die Bodenstruktur verbessern.

 

Nachteile von Mikroklee

Trotz der vielen Vorteile ist Mikroklee nicht für jede Nutzung ideal.

Höhere Anschaffungskosten

Mikroklee-Saatgut ist in der Anschaffung meist teurer als klassische Rasensaat. Durch geringeren Pflegeaufwand kann sich dieser Unterschied langfristig jedoch relativieren.

Andere Optik als klassischer Zierrasen

Eine Mikrokleefläche wirkt natürlicher und weniger gleichmäßig als ein klassischer Zierrasen. Manche Gartenbesitzer empfinden diese lebendige Optik als besonders attraktiv, während andere eine sehr homogene Rasenfläche bevorzugen.

Empfindlich gegenüber tierischer Aktivität

Intensives Graben oder Toben von Hunden kann Mikrokleeflächen beschädigen. Die zarten Stängel und Wurzeln reagieren empfindlicher auf solche Belastungen.

Späte Fröste im Frühjahr oder frühe Fröste im Herbst können Mikroklee teilweise schädigen.

Schneckenbefall, die weichen Blätter machen Mikroklee teilweise anfälliger für Schnecken als eine dichte Rasenfläche.

Geringere Trittfestigkeit, bei intensiver Nutzung, etwa als Spielrasen oder häufig begangene Fläche, ist Mikroklee weniger belastbar als ein klassischer Rasen.

 

 

Tipps vor der Anlage einer Mikrokleefläche

Bevor eine größere Fläche mit Mikroklee eingesät wird, empfiehlt sich ein vorsichtiges Vorgehen.

Zunächst kann eine kleine Testfläche im Garten angelegt werden. So lässt sich beobachten, wie sich Mikroklee unter den jeweiligen Standortbedingungen entwickelt.

Wenn sich die Fläche bewährt, kann der Mikroklee anschließend Schritt für Schritt auf weitere Bereiche des Gartens erweitert werden.

 

Pflege von Mikrokleeflächen

Auch wenn Mikroklee pflegeleicht ist, benötigt er eine gewisse Grundpflege.

Während längerer Trockenperioden sollte die Fläche regelmäßig gewässert werden. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Wildkräuter sollten vor allem in der Anwuchsphase regelmäßig entfernt werden.

Ein Schnitt ist nur gelegentlich erforderlich, wenn die Fläche zu hoch wird. Außerdem sollte eine starke Belastung durch schwere Gegenstände möglichst vermieden werden.

 

Sortenempfehlung: Mikroklee „Pipolina“

Eine besonders bewährte Sorte ist Mikroklee Pipolina. Sie bildet eine dichte Fläche mit feinen Blättern und attraktiven weißen Blüten. Die Sorte eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte und kann auch gut mit Rasengräsern kombiniert werden.

 

 

Fazit:

Mikroklee als ökologische Rasenalternative

Mikroklee kann eine sehr interessante Alternative zum klassischen Rasen sein. Besonders für Gartenbesitzer, die eine pflegeleichte, trockentolerante und insektenfreundliche Fläche wünschen, bietet er viele Vorteile.

Wer jedoch eine stark belastbare Spielfläche oder einen perfekt gleichmäßigen Zierrasen bevorzugt, sollte die Eigenschaften von Mikroklee genau abwägen.

 

Wenn Sie Fragen zur Anlage von Mikrokleeflächen oder zur Umgestaltung Ihres Gartens haben, beraten wir Sie gerne persönlich.

 

E. Düsseldorf Garten- und Landschaftsbau GmbH

Ihr Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau in Dormagen, Düsseldorf, Köln und Umgebung.

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